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GENIUS BASIC MODULE

DAS VERKANNTE MENTAL-GIFT

In der heutigen Beratungsindustrie geht es nicht mehr ohne. In der Geschäftswelt schon gar nicht.

Wer keins hat, der kann nichts werden.

Ziele.

Doch die Unkenntnis über die tatsächlichen Nebenwirkungen dieser Ziele Propaganda durch diejenigen, die sie vollmundig und werbewirksam an-preisen (verkaufen!), treibt viele Menschen in problematische Situationen.

Betrachten wir den Prozess des Ziele-Setzens genauer:

Wenn Du Dir ein Ziel setzt, drückst Du dadurch Deinen Wunsch aus, einen bestimmten Zustand A in einen gewünschten Zustand B zu verändern.

Es ist jetzt so, aber Du wünschst es Dir so! Dadurch entsteht bereits das erste Problem, das Ziele erzeugen:

Unterbewusst bestätigst Du Dir dadurch tatsächlich nur, dass Du das, was Du willst, nicht hast, sonst hättest Du nicht das Ziel es zu bekommen!

Dein Unterbewusstsein registriert aufgrund Deiner Zielsetzung lediglich eine Trennung und somit die Zustände des Mangels und des Wollens.

Betrachten wir ein paar praktische Beispiele:

„Ich will Reich sein!“

Dadurch drückst Du aus, dass Du es nicht bist.

„Ich will mit dem Rauchen aufhören!“

Dadurch drückst Du aus, dass Du es nicht lassen kannst.

„Ich will dünn sein!“

Dadurch drückst Du aus, dass Du es nicht bist.

Der Fokus solcher Aussagen ist zwar grundsätzlich richtig, allerdings sabotiert eine Tatsache wieder alles: Du drückst eine Trennung aus!

Du trennst Dich durch das Ziel-Setzen von dem, was Du willst und erzeugst Mangel und Wollen. Auch wenn Du Deinen Fokus in die richtige Richtung lenkst, bestätigst Du mit solchen Aussagen tatsächlich nur die Abwesenheit dessen, was Du Dir wünschst, anstatt dessen Anwesenheit zu bestätigen. Dadurch programmierst Du Deine selektive Wahrnehmung dazu, Dich die Trennung zwischen Dir und dem, was Du willst, wahrnehmen zu lassen.

Das Problem dabei ist, dass Abwesenheit Angst erzeugt: Du stellst fest, dass das, was Du willst, abwesend ist, und dass macht Dir un(ter)bewusst Angst.

Das Bedenkliche an dieser Tatsache ist, wie sehr das Zieldenken in unserer Zeit überhand genommen hat. Ziele und Leistung sind die Grundträger unserer sozialen und wirtschaftlichen Kultur.

Wer keine Ziele hat ist ein Loser, und wer sie nicht erreicht erst recht.

In diesem Zusammenhang taucht ein weiteres Problem von Zielen auf:

Mit dem bloßen Setzen eines Ziels erzeugst Du un(ter)bewusst sofort die Angst es nicht zu erreichen! Das ist reine Logik! Sobald Du etwas willst, entsteht gleichzeitig die Angst es nicht zu bekommen!

Und es geht noch weiter:

Wenn Du Dir ein Ziel setzt, bestimmst Du meistens auch einen Weg, durch den Du das Ziel erreichen willst. Dadurch erzeugst Du Angst, denn Du landest wieder in der Kontrolle! Du willst etwas in der Zukunft kontrollieren:

Den Weg zum Ziel.

Neben der durch Kontrolle verursachten Angst kommt auch wieder die durch Unsicherheit verursachte Angst hinzu:

Du kannst Dir nie sicher sein, dass der geplante Weg zum Ziel führen wird, und ob Du es schaffen wirst. Das bedeutet Unsicherheit.

Egal wie Du es drehst und wendest: je mehr Ziele, desto mehr Kontrolle und Unsicherheit = umso mehr Angst!

Und das ist noch nicht alles:

Das nächste Problem mit Zielen ist, dass sie sehr limitierend sein können. Tatsächlich entsteht durch eine Zielsetzung auch eine Limitation Deiner Wahrnehmung: Du limitierst Dich selbst durch Deine selektive Wahrnehmung, da Du die Möglichkeiten, die nicht Teil Deines Plans sind, praktisch nicht wahrnimmst - sie passen nicht zu Deinen Glaubenssätzen!

Du fokussierst auf einen spezifischen Weg und daher haben alle anderen Wege keine Relevanz für Dich. Deine selektive Wahrnehmung lässt Dich aufgrund der durch das Ziel-Setzen programmierten Glaubenssätze nur das wahrnehmen, was in Einklang mit Deinem geplanten Weg ist.

In der Praxis bedeutet das: wenn Du Dir das Ziel setzt, innerhalb der nächsten 5 Jahre 100.000 Euro anzusparen, indem Du in Deinem Beruf hart arbeitest und mit einer bestimmten Strategie zu einer gewünschten Position aufsteigst etc., dann schließt Du alle anderen Möglichkeiten und Wege aus, über die Du in 5 Jahren 1 Millionen Euro mit einer anderen, weniger oder gar keiner Arbeit ansparen könntest!

Du limitierst Deine Wahrnehmung!

Wenn Du Dich fragst, warum das Erreichen von Zielen oft so schwer ist und nicht selten mit Kämpfen verbunden ist, dann hast Du gleich mehrere Antworten. Es ist logischerweise schwierig etwas zu finden, wenn Du auf dessen Abwesenheit fokussierst. Noch schwieriger wird es dadurch, dass Du durch das Setzen von Zielen einen regelrechten Mental-Kampf mit Deinem Unterbewusstsein anzettelst:

Du denkst: Ich will das. Dein Unterbewusstsein versteht allerdings nur: Ich habe es nicht. Du hörst nicht damit auf, und das führt zu einem Kampf! Darum taucht der Begriff Kämpfen auch stets mit dem Begriff Ziele auf!

Wir müssen für unsere Ziele kämpfen!

Ziele erzeugen Trennung, Mangel und Wollen = Angst! In der Geschäftswelt kommt meistens noch Druck hinzu: Ziele müssen erreicht werden = Angst!

Das häufig mit Zielen verbundene positive Denken erzeugt eine Fehl programmierung und einen un(ter)bewussten Mental-Kampf = Angst!

Dieser Cocktail aus Mental-Giften bewirkt nichts weiter als eine drastische Schwächung Deiner körperlichen und mentalen Leistungsfähigkeit.

In diesem Zustand sollst Du dann jedoch permanent mehr Leistung bringen, um die ständig höheren Ziele zu erreichen.

Ein schöneres Paradoxon könnte man sich nicht ausdenken!

Betrachten wir anhand eines gängigen Beispiels die Probleme, die Ziele erzeugen. (Du kannst dieses Beispiel übrigens auf jeden beliebigen Bereich Deines Lebens übertragen. Das zugrundeliegende Prinzip bzw. die Folgen von Zielen sind immer identisch.)

„Ich will dieses Jahr 15 % mehr Umsatz machen!“

Dieses Ziel formulierst Du auf der bewussten Ebene - eventuell sogar mit Deinem freien Willen. Interessant ist jedoch, wie Dein Unterbewusstsein dieses Ziel interpretiert:

Dieses Ziel bedeutet immer Trennung.

Dieses Ziel bedeutet immer Mangel.

Dieses Ziel bedeutet immer Wollen.

Dieses Ziel bedeutet immer Kontrolle.

Dieses Ziel bedeutet immer Unsicherheit.

Dieses Ziel bedeutet immer Unzufriedenheit

Schauen wir uns das im Einzelnen an:

Trennung

Das Setzen dieses Ziels erzeugt den Zustand der Trennung, denn durch das Setzen des Ziels bestätigst Du die Trennung von dem, was Du willst. Wärst Du nicht getrennt, bräuchtest Du auch kein Ziel! Hinzu kommt: auf dieser Trennung basieren alle weiteren Probleme, die Ziele mit sich bringen!

Trennung stammt von, beinhaltet und erzeugt Angst.

Mangel

Das Setzen dieses Ziels erzeugt den Zustand des Mangels: würdest Du keinen Mangel empfinden, hättest Du Dir dieses Ziel nicht gesetzt. Mangel ist die logische Folge der un(ter)bewussten Wahrnehmung einer Trennung. Gleichzeitig bemängelst Deinen jetzigen Zustand sowie das Jetzt an sich. Dein Unterbewusstsein wägt nicht ab, ob Du im Moment gute Umsätze machst! Es erkennt lediglich auf Basis von Logik den Zustand des Mangels.

Mangel stammt von, beinhaltet und erzeugt Angst.

Wollen

Das Setzen dieses Ziels erzeugt den Zustand des Wollens, denn Du willst etwas: Du willst mehr Umsatz! Dadurch bestätigst Du, dass dieser Umsatz nicht vorhanden ist. Wieder trennst Du Dich von dem, was Du willst. Trennung, Mangel und Wollen sind hierbei untrennbar mit einander verbunden. Das eine erzeugt immer automatisch das andere.

Wollen stammt von, beinhaltet und erzeugt Angst.

Kontrolle

Das Setzen dieses Ziels erzeugt den Zustand der Kontrolle, denn mit dem Setzen dieses Zieles versuchst Du etwas in der Zukunft zu kontrollieren: Du versuchst die Umsätze zu kontrollieren! Du versuchst auch zu kontrollieren, dass es anders kommt als geplant, was aber unmöglich ist, denn es können Millionen Dinge passieren, die Du niemals vorhersehen könntest.

Kontrolle stammt von, beinhaltet und erzeugt Angst.

Unsicherheit

Das Setzen dieses Ziels erzeugt den Zustand der Unsicherheit, da dieses Ziel in der Zukunft liegt. Denken in der Zukunft wird immer die Komponente der Unsicherheit in Deine Gedanken einweben: die Unsicherheit, ob und wie Du Dein Ziel erreichen wirst.

Unsicherheit stammt von, beinhaltet und erzeugt Angst.

Unzufriedenheit

Das Setzen dieses Ziels erzeugt den Zustand der Unzufriedenheit, denn Du drückst dadurch aus, dass Dein aktueller Zustand nicht gut ist und Du daher einen anderen Zustand erreichen willst. Dadurch werden die Zustände der Trennung, des Mangels und des Wollens in Dein Denken eingewoben. Hinzu kommt noch die Komponente der Unzufriedenheit: Du hast nicht genug geschafft bzw. Du bist der Meinung nicht genug zu haben. Zudem drückst Du damit aus, dass Du Angst hast, dass es so bleibt wie es ist.

Unzufriedenheit stammt von, beinhaltet  und erzeugt Angst.

Wie Du siehst, aktiviert das Setzen eines einzigen Ziels einige sehr negative un(ter)bewusste Zustände. Mit Deinen Gedanken versuchst Du ein Ziel zu formulieren, Dein Unterbewusstsein versteht jedoch das Gegenteil. Daraus resultiert ein Mental-Kampf mit Dir selbst, der Dich wiederum beim Erreichen Deines Ziels negativ beeinflusst.

Betrachtest Du die Ziele-Besessenheit unserer Gesellschaft und Arbeitswelt mit diesem Wissen, sollte es Dich nicht wundern, dass Zustände wie Erschöpfung, Burnout oder Unzufriedenheit mittlerweile nahezu überall anzutreffen sind.

Ein Grund hierfür ist, dass die Meisten nicht nur ein Ziel haben, sondern jede Menge!

So oder so, all diese Zielsetzungen haben eine Gemeinsamkeit:

Angst.

Selbst wenn die Angst sehr subtil ist, führt sie dennoch zu dramatischen Folgen. Es ist egal in welchem Zusammenhang man Ziele untersucht, die Auswirkungen sind stets identisch. Daher solltest Du das Setzen von Zielen bei Deinem Denken unbedingt meiden und sie vor allem nicht mit Plänen verwechseln!

Bedenke dabei Folgendes: was Du nach Außen kommunizierst, und was Du nach Innen zu Dir selbst kommunizierst, sind zwei unterschiedliche Dinge: Du kannst in Deinen Jahresbericht jede Menge Ziele für das nächste Jahr reinschreiben. Wie Du aber dann Deine Mitarbeiter und Dich selbst programmierst ist etwas völlig anderes!

Die Frage lautet folglich: wie kannst Du Deine Ziele und Wünsche formulieren bzw. etwas planen oder über etwas denken, dass Du gerne haben, erreichen oder erleben möchtest?

Wie kann das gehen, wenn Du immer in die Zustände der Trennung, des Mangels und des Wollens gerätst, sobald Du feststellst, dass Du etwas haben oder erleben willst?

Die Lösung liegt in der Programmiersprache, die Du zur Programmierung Deiner Glaubenssätze verwendest. Diese Sprache lernst Du durch den Genius Code, und das wird den Effekt haben, dass Du nicht länger Zielen hinterherrennst, sondern Deine Wünsche in die Realität umsetzt!